Rotwein · Argentinien · Mendoza
Finca Las Moras Barrel Select Cab. Sauvignon Syrah Mendoza 2021
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Zum AngebotWerbung Preis-Stand 22.07.2026 · inkl. USt., zzgl. Versand · ohne Gewähr
Kurz gesagt: Cabernet Sauvignon ist die meistangebaute rote Rebsorte der Welt und gilt vielen als „König der Roten“. Erwarten darfst du einen kräftigen, dunklen Wein mit festem Tannin, guter Säure und dem unverkennbaren Aroma von Cassis (schwarzer Johannisbeere), dazu dunkle Frucht, Zedernholz und Tabak. Seine Stärke ist die Struktur: Gute Cabernets sind langlebig und reifen über Jahrzehnte. In seiner Heimat Bordeaux tritt er fast immer im Verschnitt auf – klassisch mit Merlot und Cabernet Franc –, in Übersee auch gern reinsortig.
Wenn Merlot der freundliche Handschlag ist, dann ist Cabernet Sauvignon der feste, aufrechte Charakter mit klarer Haltung. Kaum eine andere Traube ist so unverkennbar: Egal, ob der Wein aus Bordeaux, Kalifornien oder Chile kommt – das Herz schlägt immer nach Cassis, dunkler Kirsche und einem Hauch Zedernholz. Diese Wiedererkennbarkeit hat die Sorte weltberühmt gemacht.
Der Schlüssel liegt in der Beere selbst: klein, blau-schwarz und dickschalig. Weil das Verhältnis von Schale zu Saft so hoch ist, steckt in Cabernet besonders viel Farbe, Tannin und Aroma – jene gerbstoffige Struktur, die den Wein in der Jugend fast kaustig-herb macht und ihm zugleich die Kraft zum langen Reifen gibt. Cabernet reift spät und braucht Wärme, um seine dicken Schalen voll auszureifen. Gelingt das nicht ganz, zeigt sich seine grüne Seite: eine Note von Paprika oder Pfefferschote, die aus natürlichen Aromastoffen (den Pyrazinen) stammt und für viele zur typischen Cabernet-Würze gehört.
Man kann sich Cabernet als das Gerüst eines Weins vorstellen: Er liefert Tannin, Säure und Struktur – das Skelett, das einen großen Rotwein über Jahrzehnte trägt. Weiche Frucht und Fülle holt er sich dann gern von Partnern dazu.
Die Herkunft war lange ein Rätsel, bis 1997 eine DNA-Analyse der Universität von Kalifornien in Davis für Aufsehen sorgte: Cabernet Sauvignon ist eine natürliche, zufällige Kreuzung aus der roten Cabernet Franc und der weißen Sauvignon Blanc – entstanden vermutlich im 17. Jahrhundert im Südwesten Frankreichs. Das Erstaunliche daran: Dass aus einer roten und einer weißen Sorte eine neue rote Traube wird, galt bis dahin als unwahrscheinlich. Und der Name, den man vorher für reine Fantasie hielt, entpuppte sich als Familienchronik: Er vereint schlicht die Namen beider Eltern.
Über den gemeinsamen Vater Cabernet Franc ist Cabernet Sauvignon damit ein Halbgeschwister von Merlot – die drei wichtigsten roten Bordeaux-Sorten sind also eng verwandt. (Mehr dazu auf unseren Seiten zu Merlot und Cabernet Franc.) Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts stieg Cabernet im Médoc zur großen Sorte auf und trat von dort seinen Siegeszug um die Welt an.
Cabernet Sauvignon wächst heute in fast jedem Weinland. Drei Regionen prägen seinen Ruf besonders:
Cabernet Sauvignon kann beides – und die Entscheidung prägt den Stil grundlegend. Reinsortig, wie oft in Napa, zeigt er seine ganze Kraft und Klarheit. Im Verschnitt aber, dem berühmten Bordeaux-Blend, wird er erst rund. Der Grund: Cabernet allein ist in der Jugend oft streng und tanninhart. Deshalb gibt man ihm Partner an die Seite, die seine Kanten polstern.
Faustregel: Willst du Cabernet in Reinkultur erleben, greif zu einem Napa-Cabernet. Suchst du Eleganz und jahrzehntelanges Reifepotenzial, ist ein klassischer Médoc-Blend die spannendere Wahl.
Cabernet und das Eichenfass gehören zusammen. Das kleine Barrique gibt Vanille, Zedernholz und Zigarrenkisten-Aromen dazu und poliert die harten Tannine runder; meist reift der Wein 12 bis 24 Monate im Holz, bevor er auf die Flasche kommt. Erst dann beginnt sein eigentliches Leben, denn kaum eine Sorte ist so sehr auf die Langstrecke ausgelegt:
Faustregel beim Kauf: Je konzentrierter und tanninbetonter der Wein, desto eher lohnt das Warten – oder zumindest ein großzügiges Dekantieren.
Cabernet mag es herzhaft. Seine festen Tannine verlangen nach Eiweiß und Fett, die sie am Gaumen weicher wirken lassen – deshalb ist rotes Fleisch der ideale Partner.
Temperatur: 16–18 °C. Zu warm serviert wirkt der Wein breit und der Alkohol drängt sich vor, die Tannine wirken härter. Im Zweifel lieber etwas zu kühl einschenken – im Glas wird der Wein von allein wärmer.
Dekantieren: Bei Cabernet meist ein klares Ja. Junge, tanninbetonte Weine profitieren stark vom Luftkontakt – rechne mit 60 Minuten oder mehr in der Karaffe, kräftige Kraftpakete vertragen auch länger. Das mildert die Tannine und öffnet die Frucht. Ältere, gereifte Cabernets dekantiert man dagegen nur kurz und vorsichtig, vor allem, um sie vom Bodensatz zu trennen; oft genügen 20 bis 30 Minuten. Alte Flaschen am besten einen Tag vorher aufrecht stellen.
Glas: ein großes, bauchiges Rotweinglas gibt den kräftigen Aromen und dem Tannin Raum, sich zu entfalten und zu glätten.
Für alle, die Struktur und Kraft schätzen – und bereit sind, einem Wein etwas Zeit zu geben. Cabernet ist kein sofort-schmeichelnder Charmeur wie Merlot; er verlangt oft ein Stück Essen oder ein paar Jahre Reife, belohnt beides aber mit Tiefe und Langlebigkeit. Wer kräftige Rotweine zum Steak sucht oder eine Flasche für den Weinkeller zum Reifenlassen, ist hier goldrichtig. Einsteiger starten am besten mit einem etwas gereiften oder warmklimatischen Cabernet, dessen Tannine schon geschmeidiger sind.
Kräftig und dunkel, mit festem Tannin und guter Säure. Typisch sind Cassis (schwarze Johannisbeere), dunkle Kirsche und Brombeere, dazu Zedernholz, Tabak und – bei kühlerer Reife – eine grüne Paprika-Note.
Cabernet ist straffer, tanninreicher und langlebiger, Merlot weicher, fruchtiger und früher zugänglich. Im Bordeaux-Blend ergänzen sie sich: Cabernet gibt Struktur, Merlot Fülle und Rundung.
Nein, aber sie sind verwandt: Cabernet Franc ist ein Elternteil von Cabernet Sauvignon (zusammen mit Sauvignon Blanc). Cabernet Franc ist leichter, fruchtiger und floraler, Cabernet Sauvignon kräftiger und strukturierter.
Verantwortlich sind natürliche Aromastoffe, die Pyrazine. Sie treten stärker hervor, wenn die Trauben nicht ganz ausgereift sind, und gehören für viele zur typischen Würze der Sorte.
Junge, kräftige Cabernets profitieren von einer Stunde oder mehr in der Karaffe – das mildert die Tannine. Ältere Weine dekantiert man nur kurz, vor allem, um sie vom Bodensatz zu trennen.
Ja, sehr gut. Große Médoc- und Napa-Cabernets reifen 20 Jahre und länger und entwickeln dabei Noten von Leder, Tabak, Trüffel und Unterholz.
Zu kräftigem rotem Fleisch: Steak, Rinderbraten, Lamm und Wild, außerdem zu Schmorgerichten und gereiftem Hartkäse. Zu zarten, milden Speisen ist er weniger geeignet.
Bei 16–18 °C. Zu warm serviert wirken Alkohol und Tannine strenger – lieber etwas zu kühl einschenken.
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Rotwein · Frankreich · Bordeaux
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Rotwein · Italien · Sizilien
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