Rotwein · Argentinien · Mendoza
Finca Las Moras Barrel Select Cab. Sauvignon Syrah Mendoza 2021
bei Hawesko
9,99 €
13,32 €/l
Zum AngebotWerbung Preis-Stand 22.07.2026 · inkl. USt., zzgl. Versand · ohne Gewähr
Auf den Punkt: Argentinien hat aus einer einzigen Rebsorte eine Weltmarke gemacht: Malbec. Nirgendwo sonst wächst so viel davon, und nirgendwo schmeckt er so gut – tiefdunkel, samtig und saftig. Das Geheimnis liegt in der Höhe: Die besten Weinberge klettern die Anden hinauf, teils über 1.500 Meter, wo intensive Sonne und eiskalte Nächte den Trauben Farbe, Aroma und Frische zugleich schenken. Doch Argentinien ist mehr als Malbec – die blumige Weißweinsorte Torrontés und würzige Rote wie Bonarda lohnen den Blick. Dieser Überblick zeigt dir die Regionen, Rebsorten und Stile und wie du hier klug einkaufst.
Das entscheidende Wort für argentinischen Wein heißt nicht Boden, sondern Höhe. Während anderswo die Herkunft über Dörfer und Lagen definiert wird, misst man sie hier in Metern über dem Meer. Die Weinberge liegen in den Ausläufern der Anden – die im Valle de Uco auf über 1.500 Meter steigen und im Norden bei Salta zu den höchstgelegenen der Welt gehören.
Diese Höhe wirkt wie ein natürlicher Taktgeber. Tagsüber brennt die Sonne intensiv und lässt die Trauben eine dicke, tiefdunkle Schale bilden; nachts fällt die Temperatur stark ab und friert die frische Säure regelrecht ein. Das Ergebnis ist ein seltener Spagat: Weine mit Kraft und satter Frucht, die trotzdem lebendig und straff bleiben. Dazu kommt ein Klima wie geschaffen für sauberen Weinbau – trockene Wüstenluft, fast 300 Sonnentage, kaum Regen und damit kaum Pilzdruck. Bewässert wird mit Schmelzwasser aus den Anden, das die Winzer über Kanäle in die Rebzeilen leiten.
Malbec ist ursprünglich ein Franzose: Im Südwesten Frankreichs, rund um Cahors, ergibt er dunkle, herbe Weine. Mitte des 19. Jahrhunderts brachte der Agronom Michel Aimé Pouget die Rebe nach Argentinien – und dort fand sie ihre eigentliche Heimat. Heute steht Argentinien mit rund 45.000 Hektar für die mit Abstand größte Malbec-Fläche der Welt.
Im Glas erkennst du ihn an seiner tiefvioletten, fast tintigen Farbe. Typisch sind saftige Aromen von Brombeere und Pflaume, ein charakteristischer Duft nach Veilchen und weiche, runde Tannine, die den Wein samtig wirken lassen. Wie er genau schmeckt, verrät dir die Höhenlage: Aus den warmen Ebenen kommt er üppig und schmelzig, aus den kühlen Höhen des Valle de Uco frischer, floraler und straffer strukturiert. Zum argentinischen Nationalgericht, dem Asado vom Grill, gibt es kaum einen besseren Partner.
Rotwein macht heute den Großteil des argentinischen Weinbaus aus – und neben dem Star lohnen sich diese Sorten:
Argentiniens weiße Visitenkarte ist der Torrontés – eine Sorte, die es so gut wie nur hier gibt. Sie spielt dir gern einen charmanten Streich: In der Nase duftet sie intensiv blumig nach Rosen, Orangenblüte und exotischer Frucht und wirkt fast süß. Am Gaumen ist ein guter Torrontés dann aber trocken, frisch und knackig. Am besten gelingt er im nördlichen Salta rund um Cafayate, wo die Höhe seine Aromatik schärft.
Daneben spielt Chardonnay eine wachsende Rolle: aus den kühlen Höhenlagen des Valle de Uco entstehen daraus überraschend feine, straffe Weißweine.
Der Weinbau zieht sich als schmales Band an der Westflanke des Landes entlang der Anden. Diese Regionen solltest du kennen:
Argentinien macht es dir einfacher als Europa: Auf dem Etikett steht meist die Rebsorte groß im Vordergrund – du weißt also sofort, ob Malbec oder Torrontés im Glas landet. Anders als in Frankreich oder Deutschland gibt es kein streng gestuftes staatliches Qualitätssystem; die Qualität liest du vor allem an der Herkunft ab.
Zwei Hinweise helfen weiter: Eine präzise Herkunftsangabe wie „Valle de Uco“ oder „Gualtallary“ statt nur „Argentinien“ deutet auf einen ambitionierteren Wein hin – je enger die Herkunft, desto sorgfältiger meist die Arbeit. Und der Begriff Reserva (bzw. Gran Reserva) steht für eine längere Reifezeit im Keller und damit in der Regel für einen gehaltvolleren Wein.
Zur Orientierung: Für den unkomplizierten Genuss – und für alles vom Grill – ist ein Malbec aus Mendoza fast immer eine sichere Bank. Suchst du mehr Frische und Finesse, greif zu einem Wein aus dem höher gelegenen Valle de Uco oder zu einem Cabernet Franc. Wer einen aromatischen, trockenen Weißwein für den Aperitif sucht, liegt beim Torrontés aus Salta richtig. Für kleines Geld mit viel Trinkspaß lohnt der Blick auf Bonarda. Und wer es elegant und kühl mag, wird beim Pinot Noir aus Patagonien fündig. Die aktuellen Angebote weiter unten helfen dir, das passende Schnäppchen zu finden.
Ist argentinischer Malbec immer schwer und wuchtig? Nein – das hängt stark von der Höhe ab. Aus den warmen Ebenen kommt er üppig und samtig, aus den kühlen Höhenlagen des Valle de Uco dagegen frischer, floraler und eleganter. Es gibt also für jeden Geschmack die passende Stilrichtung.
Was ist Torrontés? Argentiniens typische weiße Rebsorte. Sie duftet intensiv blumig und exotisch und wirkt dabei fast süß – schmeckt am Gaumen aber trocken und frisch. Ein idealer, günstiger Aperitif-Wein.
Welcher argentinische Wein eignet sich für Einsteiger? Ein Malbec aus Mendoza: fruchtig, weich und zugänglich, mit samtigen Tanninen. Er schmeckt solo und ist der klassische Begleiter zu Steak und Gegrilltem.
Rotwein · Argentinien · Mendoza
bei Hawesko
9,99 €
13,32 €/l
Zum AngebotWerbung Preis-Stand 22.07.2026 · inkl. USt., zzgl. Versand · ohne Gewähr
Die kurze Antwort: Guter Rotwein unter 10 Euro ist kein Widerspruch – man muss nur wissen, wo man hinschaut. Am zuverlässigsten liefern der italienische Süden (Primitivo, Nero d’Avola, Montepulciano) und Spanien (Rioja, Garnacha). Unser Preis-Leistungs-Sieger ist die Sassianello Montepulciano Riserva – ein prämierter Riserva zum Alltagspreis. Wer es fruchtig-weich mag, greift zum Zolla Primitivo di […]